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Infrastruktur und Verkehr

Wie stellen wir uns die Verkehrsinfrastruktur von Emskirchen in der Zukunft vor?

 

Wir möchten für Emskirchen eine Verkehrsinfrastruktur, die Radfahrende und Fußgänger*innen bei der zukünftigen Planung stärker berücksichtigt. Es muss bei der Um­gestaltung von Kreuzungsbereichen die Barrierefreiheit hergestellt bzw. verbessert werden. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist der sehr hohe Bordstein an der Aurachbrücke zwischen Rat­haus und Marktstraße oder der sehr schmale Gehweg in der Ansbacher Straße gegenüber dem Friedhof.

Ein besonderes Augenmerk sollte auf Schul- und typischen Pendlerwegen liegen. Natürlich müssen unsere Straßen erhalten bleiben und bei Bedarf saniert werden. Ein weiterer Neu- und Ausbau von Straßen für den Autoverkehr ist unserer Ansicht nach jedoch nicht nötig, denn - Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten!

Wir setzen uns zudem für den Erhalt und den weiteren Ausbau der Buslinie 134 nach Herzo­genaurach ein. Eine direkte Verbindung nach Erlangen - ohne Umstieg, wie es sie bisher al­lerdings nur einmal täglich gibt, ist wünschenswert, um das Angebot attraktiver zu machen und um den Emskirchener Bahnhof als Knotenpunkt des ÖPNV westlich der Metropolregion weiter auszubauen.

Für Emskirchen ist ein drittes Gleis, welches die Bahn aktuell zwischen Emskirchen und Neu­stadt plant, ein Segen. Dadurch werden zusätzliche Kapazitäten auf der Schiene geschaffen, die eine Taktverdichtung der S6  ermöglichen. Unser Ziel ist eine Taktung mit drei Verbindun­gen pro Stunde nach Nürnberg. Diese Planung muss die Gemeinde offensiv unterstützen. Außerdem wäre das eine perfekte Lösung für den B8-Abzweig bei Wulkersdorf. Der sich durch das zusätzliche Gleis ergebende Brückenneubau wäre durch die Bahn zu finanzieren und kann die Planung einer kostengünstigen und Flächen sparenden Kreuzungslösung der B8 begünstigen. Die bisherige Lösung mit erheblichen Eingriffen in die Infrastruktur und Land­schaft lehnen wir ab.

Eine Vision für Emskirchen und den Landkreis bleibt der Anschluss von Emskirchen und Neu­stadt an die Stadtumlandbahn (Stub)

Zur Förderung des Umstiegs auf das Fahrrad ist die Etablierung des Systems „VAG Rad“ in Emskirchen sinnvoll. Inhaber*innen eines Deutschlandtickets, insbesondere jugendliche Gäs­te und Besucher*innen können die Gemeinde und den Landkreis kostengünstig und um­weltfreundlich mit dem (Elektro-) Leihrad bereisen – ohne Elterntaxi! Was in der Metropolre­gion bereits erfolgreich betrieben wird, könnte auch in unserer hügeligen Landschaft gut an­genommen werden.


 

 

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