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Ressourcen schonen, Müll vermeiden!

 Das  Ö D P - K o n z e p t:

  •  Müllvermeidung, „Zero Waste“ immer als Grundprinzip bedenken!
  • Weiterer Ausbau der Müllberatung und öffentliche Bekanntmachung der Entsorgungswege, um die Motivation zur Wertstofftrennung zu erhalten und zu verbessern
  • Müllvermeidung in den kreiseigenen Einrichtungen
  • Drastische Verminderung der weiteren Flächenversiegelung
  • Entsiegelung von Flächen, wo dies möglich ist
  • In neuen Bebauungsplänen verbieten, Areale auf Baugrundstücken, die nicht als Wege, Terrassen, Zufahrten oder Stellplätze genutzt werden, mit Schotter oder Kies abzudecken, sondern sog. "Vegetationsflächen" anlegen
  • Nachhaltiges Bauen bei der Planung und Errichtung von Gebäuden
  • Auf weniger graue Energie setzen, viel mehr Holzbauten, mehr Recyclingmaterialien verwenden, Baugifte vermeiden, Baubiologie beachten, Flächen sparen, auf ökologische Verträglichkeit achten. Kommunen und Landkreis sollen bei der Auftragsvergabe diese Grundsätze verfolgen.
  • Wir fordern die Einführung eines kreisübergreifenden Bauschutt-Recyclingsystems
  • Für kreiseigene Bauvorhaben fordern wir einen Mindestanteil an Recyclingbaustoffen

 

 

 

„Zero Waste“ bedeutet so viel wie „Besser leben ohne Müll!“ und hat sich in vielen Initiativen als Begriff etabliert. Wenn wir uns gemeinsam entschließen, Schritt für Schritt eine "Zero Waste"-Umgebung zu erschaffen und in Kreisläufen zu denken und zu handeln, können wir viel ändern und läuten eine neue Kultur des Wandels ein. Mit Sicherheit wird das kein schneller Weg, aber ein lohnender.

Öffentlichkeitsarbeit und gute Beispiele sind dazu ein wichtiger Baustein. In einer umwelt-verträglichen Abfallwirtschaft hat die Müllvermeidung Vorrang vor der Verwertung und der Deponierung. Leider wurde das unseres Erachtens bewährte Wertstoffhof-Bring-system gegen unsere Stimmen abgeschafft.

Beim nachhaltigen Bauen geht es vor allem um die Planung und Errichtung eines Gebäudes, welches die Grundgedanken der Nachhaltigkeit erfüllt. Die Zielsetzung ist dabei die Minimierung des Verbrauchs von Energie und Ressourcen. Um diese Ziel-setzung zu erreichen, müssen alle Lebenszyklusphasen eines Gebäudes berücksichtigt werden. Gemeint ist der Prozess der Rohstoffgewinnung über die Errichtung bis hin zum Rückbau.

Im Umgang mit zunehmend anfallenden Bauschutt müssen nachhaltige Wege bestritten werden. Lange Transportwege für Baustoffe wie Schotter und Sand sind nur mit hohem Energieaufwand und Straßenbelastungen zu bewältigen. Die Entsorgung von Bauschutt verursacht hohe Kosten, wobei die Suche nach geeigneten Deponien immer schwieriger wird und nicht selten zu erheblichen Eingriffen in der Natur führt.

Bauschutt ist ein wertvoller Rohstoff, der bei entsprechender Behandlung regional wieder als Baustoff eingesetzt werden kann.

Jeden Tag verschwinden 13 Hektar Bayern unter Asphalt und Beton. Das entspricht 18 Fußballfeldern. Das muss dringend gestoppt werden! Wir unterstützen das Volksbegehren „Betonflut eindämmen“, das eventuell erneut aufgegriffen wird. Der Schutz der Böden muss höchste Priorität erhalten. Vom frucht-baren Boden hängt unser aller Überleben ab. Neben der Ernährungsgrundlage ist guter Boden auch ein sehr wichtiger Kohlenstoffspeicher und ist wichtig für die Wasserrückhaltung.

Weiterer Zersiedelung sollte entgegengewirkt werden!

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