Pressemitteilung
Ökologische Allianz für Emskirchen: Tristan Billmann einstimmig als Bürgermeisterkandidat nominiert
Die Weichen für die Kommunalwahl im März 2026 sind gestellt: In einer richtungsweisenden Versammlung haben Bündnis 90/Die Grünen und die ÖDP ihre Zusammenarbeit besiegelt.
Mit der kürzlich erfolgten Neugründung des Ortsverbands der Grünen in Emskirchen entstand ein neuer politischer Impuls, den beide Parteien nun in einer gemeinsamen Liste bündeln. Als Höhepunkt der Versammlung wurde Tristan Billmann (ÖDP) ohne Gegenstimme zum gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten gewählt.
Ein Kandidat mit Profil und Erfahrung
Mit dem 29-jährigen Tristan Billmann schickt das Bündnis einen Kandidaten ins Rennen, der trotz seines jungen Alters bereits auf eine beachtliche politische Laufbahn blickt. Der Biolandwirt aus Gunzendorf ist nicht nur lokal fest verwurzelt, sondern bringt als Vorsitzender des ÖDP-Bezirksverbands Mittelfranken, stellvertretender Kreisvorsitzender und Beisitzer im bayerischen Landesvorstand fundierte Erfahrung in der Verbandsarbeit und politischen Gestaltung mit.
„Tristan Billmann verkörpert die Verbindung von landwirtschaftlicher Praxis und ökologischer Weitsicht“, hieß es aus der Versammlung. Billmann selbst betonte in seiner Dankesrede, dass er Emskirchen mit frischen Ideen und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung in die Zukunft führen wolle.
Einheit für ökologisch-soziale Ziele
Was bisher in getrennten Strukturen dachte, findet nun unter dem Dach einer gemeinsamen Wählergemeinschaft zusammen. Das erklärte Ziel der ÖDP war es von Beginn an, die ökologisch-sozialen Kräfte im Ort nicht zu zersplittern, sondern in einer starken Gemeinschaft zu bündeln. „Wir wollen mit einer gemeinsamen Stimme für den Klimaschutz, den Erhalt unserer Artenvielfalt und ein sozialgerechtes Emskirchen sprechen“, betonte Johannes Maibom, Ortsvorsitzender der ÖDP Emskirchen während der Versammlung.
Die Neugründung des Grünen-Ortsverbands gab dabei den entscheidenden Impuls, die lokale Politik aktiver mitzugestalten. Durch den Zusammenschluss soll sichergestellt werden, dass ökologische Themen im Gemeinderat künftig mit maximalem Gewicht vertreten sind.
Unter der Leitung von Harald Kempe wurde eine Liste nominiert, die sowohl die Expertise der ÖDP-Mitglieder als auch den frischen Wind des neuen Grünen-Ortsverbands widerspiegelt.
Inhaltlich herrschte große Einigkeit zwischen den Partnern. Im Fokus des gemeinsamen Wahlkampfs stehen der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort, die Förderung des regionaler Wertschöpfung sowie eine Verkehrspolitik, die Fußgänger*innen und Radfahrer*innen gleichberechtigt behandelt. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der sozialen Teilhabe und der Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements.
„Der Zusammenschluss ist ein Signal des Aufbruchs“, so Iris Müller Stahl, Ortsvorsitzende der Grünen. „Wir bieten den Bürgerinnen und Bürgern eine klare Alternative für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft in unserer Gemeinde.“
