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Das 49-Euro-Ticket - nur im ABO - nur digital !

Aus aktuellem Anlass hat sich der Kreisverband anlässlich seiner Jahreshauptversammlung am 9.2.23 mit dem Entscheidungsprozess für die Einführung eines 49-€-Tickets bzw Deutschlandtickets befasst

Von den Auswirkungen eines einfachen und preiswerten ÖPNV - Angebotes sind wir alle, so auch die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, betroffen. Ausgehend von dem aberwitzig günstigen und dadurch sehr erfolgreichen 9-€-Ticket wird dem „49-€-Nachfolger“ der große Erfolg unnötig erschwert.

Denn das Deutschlandticket gibt es nur im ABO, nur digital, aber jederzeit monatlich kündbar. Das wurde von der Teilnehmern der Jahreshauptversammlung heftig kritisiert:

o    Diese Regelung ist unsozial und diskriminiert große Teile der Gesellschaft ohne Internetzugang.
o    Ohne Handy muss eine Chipkarte ersatzweise als Fahrausweis dienen, mit entsprechend umständlicher Kündigung.
o    Der Preis für den Einzelfahrgast ist so hoch, dass sehr genau gerechnet werden wird.
o    Der Kauf dieses Tickets wird nicht selbstverständlich sein, sondern nur bei einem Ganzjahresbedarf.
o    Das Deutschlandticket wird den Tarif - Wirrwarr der Verkehrsverbünde nur um eine Variante bereichern.
o    Die Fahrradmitnahme ist nicht vorgesehen und nur mit extra Fahrschein möglich.

Ein ÖPNV - Bürger*innen - Ticket könnte ein Meilenstein der Verkehrspolitik in Deutschland werden, wäre für eine ernstgemeinte Verkehrswende Vorbild über die Grenzen des Landes.


Es könnte auch die revolutionäre Erfolgsgeschichte des 9-€-Tickets fortführen, wenn es mit gleicher Einfachheit zu erwerben und deutlich preiswerter wäre.

Der preiswerte Zugang für alle zu den öffentlichen Verkehrsmitteln ist auch ein Programm der sozialen Gerechtigkeit. Daran wird die Politik zukünftig gemessen werden, war sich die Versammlung sicher.  

 

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