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Gemeindewahl Emskirchen 2008
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Am 2. März 2008 waren Gemeinderatswahlen in Emskirchen! Wir danken allen Freunden und Mitgliedern
herzlich für die tatkräftige Unterstützung!
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Die Stimmverteilung der Kandidatinnen und Kandidaten
finden Sie hier
Unser am 16. März 2008 neu gewählter 1. Bürgermeister
Harald Kempe Alter: 56
Agraringenieur
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Danke! Sie waren großartig!
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Das gezeigte Vertrauen ist Auftrag und Verpflichtung, mich mit meiner ganzen Kraft und Energie
gemeinsam mit dem Gemeinderat für Emskirchen und seine Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.
Ihr Bürgermeister Harald Kempe
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
In den nächsten Wochen möchten wir Ihnen unser Programm für Emskirchen bekannt geben. Der Ortsverband der
Ökologisch-Demokratischen Partei wurde 1992 gegründet Nach einem erfolgreichen Start im Jahre 1992 mit 2 Gemeinderäten
konnten wir 1996 und 2002 je einen weiteren Gemeinderatssitz hinzugewinnen. Bei den Entscheidungen des Gemeinderates haben
wir uns in die Diskussion eingebracht und abgestimmt. Viel aber nicht alles war dabei in unserem Sinn. Mehrheiten und
Meinungsvielfalt werden am 2. März 2008 von den Wählerinnen und Wählern neu zusammengesetzt. Aus diesem Grund sind wir
angetreten, um mit engagierten Kandidatinnen und Kandidaten wieder aktiv die Entwicklung Emskirchens und seiner Ortsteile
zu fördern. Wir freuen uns über alle bewährten und auf die neuen Mitglieder im Gemeinderat, die engagiert die Zukunft
Emskirchens mitgestalten wollen. Unsere in vielen Jahren gewachsenen und freundschaftlichen Beziehungen untereinander
werden wir auch für die nächsten Jahre brauchen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Gremium.
Als wertorientierte, demokratische und ökologische Partei ist die ödp die Alternative für alle umweltbewußten Menschen
der politischen Mitte. Extreme von rechts oder links lehnen wir ab.
Unser oberstes Ziel ist es, die Lebensgrundlagen für uns und kommende Generationen zu erhalten und nach Möglichkeit
zu verbessern. Die ödp wird im Emskirchener Gemeinderat wie bisher für eine umweltfreundliche Verkehrs- und
Energiepolitik eintreten. Wir setzen uns für die Belange von Senioren, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung,
sowie für eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde ein. Das kulturelle Angebot wollen wir erhalten und fördern.
Es liegt uns auch am Herzen, die Bürgerinnen und Bürger an wichtigen Entscheidungen früher und besser zu beteiligen.
Die Gemeinde Emskirchen und die Gemeindewerke haben durch die großen Investitionen der vergangenen Jahre hohe
Belastungen durch Zins und Tilgung. Der eingeschlagene Konsolidierungskurs der Gemeinde ist erfolgreich und eine feine
Gemeinschaftsleistung von Verwaltung und Gemeinderat, die von den Bürgern ebenfalls mitgetragen wurde. Wir wollen diesen
Kurs der verstärkten Tilgung nicht verlassen und Einnahmeüberschüsse zum weiteren Schuldenabbau verwenden.
Wir werden uns auch in Zukunft für einen fairen und sachlichen Diskussionsstil im Gemeinderat einsetzen und den
Meinungswettstreit um die besseren Ideen führen. Die positive Konkurrenz zwischen den politischen Kräften im Gemeinderat
wird durch eine ausgewogene Verteilung der Mandate verbessert. Absolute Mehrheiten sind dabei nicht hilfreich. Wir
bitten Sie deshalb: unterstützen Sie mit Ihrer Stimme für die ödp die Meinungsvielfalt im Gemeinderat.
Es hat Freude gemacht, Verantwortung für Emskirchenund seine Ortsteile zu übernehmen. In vielen guten Gesprächen mit
Kritik und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sind wir in unserem Engagement bestärkt worden. Auch in den nächsten
Jahren wollen wir mit Ihnen auf der Basis unseres Programmes, das wir Ihnen in den nächsten Mitteilungsblättern
vorstellen, die Emskirchener Gemeindepolitik mitgestalten und erneut Verantwortung für unsere Marktgemeinde übernehmen.
Unsere Ziele für eine ökologische Gemeindepolitik
Energie und Umwelt
Die Energieberatung für die Gemeinde hat ein hohes Einspar- potenzial erkannt und der Gemeinderat die Umsetzung der
ausgearbeiteten Vorschläge beschlossen. Die Kosten dafür werden in etwa 5 Jahren durch niedrigere Verbräuche
erwirt- schaftet sein.
Die angebotene Energieberatung im Rathaus Emskirchen war ein Erfolg und sollte wiederholt werden. Die niedrigen Brennstoffkos- ten
der Hackschnitzelanlagen in Grundschule und Feuerwehrhaus, in denen das Schwachholz des Gemeindewaldes verwertet wird entlasten
die Umwelt und vor allem den Gemeindehaushalt.
Die Errichtung von Windrädern, Biogasanlagen und Photovoltaik- anlagen führt immer wieder zu Diskussionen über
die vermeintliche Förderung mit Steuergeldern bzw. werden diese Anlagen oft als Verursacher steigender Strompreise kritisiert.
Keine dieser ge- nannten Anlagen wird mit Steuergeldern unmittelbar gefördert.
Die steuerlichen Abschreibungen werden wie bei jedem Gewerbe- betrieb gehandhabt: erwirtschaftete Gewinne bringen der Ge- meinde
Gewerbesteuereinnahmen. Zu der angeblichen Strompreissteigerung soll die nachfolgende Auflistung helfen, die Diskussion zu
versachlichen. Demnach ist die regenerative Energie an den Stromkosten lediglich mit 3,8 % beteiligt. Nicht enthalten sind dagegen
die Kosten der Endlage- rung für Atommüll in den nächsten 100.000 Jahren und die Fol- gekosten der CO2-Emission von
Kohlekraftwerken.
| Im Strompreis sind folgende Abgaben enthalten |
| Netzentgelt | 38,4 % |
| Energiekosten | 22,4 % |
| MW-Steuer | 13,8 % |
| Stromsteuer | 11,1 % |
| Konzessionsabgabe | 8,6 % |
| Energie-Einspeisegesetz | 3,8 % |
| Kraft-Wärmekopplung | 1,8 % |
Weitere Forderungen:
- Solare Warmwassergewinnung soll in Neubaugebieten vorgeschrieben werden
- Formulierung von Energiesparzielen in neuen Bebauungsplänen
- Unabhängige kommunale Energiesparberatung
- Ökostrom in öffentlichen Gebäuden
- Abwassertrennsystem und Regenwassernutzung
- Nutzung des Tiefbrunnens für die Bewässerung der Sportanlagen
- Nutzung der gemeindlichen Dächer für Photovoltaikanlagen
Der weltweit steigende Energiebedarf und der Zwang den CO2-Ausstoß zu begrenzen, kann nur durch die Nutzung von Biomasse,
Sonne und Wind gestillt werden. Uran, Gas, Öl und selbst Kohlevorräte sind endlich und können die Nachfrage nicht
auf Dauer bedienen. Wasserkraft ist in Deutschland nicht mehr weiter ausbaufähig, es bleibt keine Alternative.
Leider haben wir in den letzten Jahrzehnten versämt ernsthaft nach Alternativen zu suchen. Die Technik für eine saubere,
störungsfreie Energiegewinnung gibt es deshalb noch nicht. Wir werden bis dahin -ob wir wollen oder nicht- mit Windrädern,
Biogas und blauen Dächern leben müssen.
Flächenmanagement und Ortsentwicklung
Der tägliche Flächenverbrauch in Bayern beträgt etwa 28 ha für Straßenbau, Industrieansiedlung und Wohnbebauung.
Eine Fläche, die vor allem der Landwirtschaft entzogen wird. Die gesetzliche Vorgabe, ökologische Ausgleichsflächen für
derartige Eingriffe in die Natur zu schaffen, erhöht den Flächenverbrauch zusätzlich. Dem Emskirchener Gemeinderat ist es
in Zusammenarbeit mit den Architekten gelungen, die Wohnbauflächen so zu gestalten, dass die ökologischen Vorgaben bereits
in den jeweiligen Grundstücken erfüllt werden. Diese Strategie wollen wir auch in Zukunft beibehalten.
Die nachlassende Nachfrage nach Bauplätzen ist auch in Emskirchen spürbar. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass nur
attraktive Grundstücke ihren Käufer finden werden. Es reicht nicht, Grundstücke möglichst klein zu konzipieren. Junge
Familien erwarten ein kinderfreundliches Umfeld, sichere Fußwege und geringes Verkehrsaufkommen. Durchgangsverkehr in
Wohnbaugebieten ist grundsätzlich abzulehnen. In diesem Zusammenhang bedauern wir es ausdrücklich, dass unser Antrag für ein
Gesamtentwicklungskonzept entlang der alten B8 vom Gemeinderat ohne ernsthafte Diskussion mehrheitlich abgelehnt wurde. Für
das neue Baugebiet an der alten Steige hätten sich im Rahmen einer Gesamtplanung sicher attraktivere Grundstücke gestalten lassen.
Die heutigen Probleme waren vorhersehbar.
Tempo 30- Zonen, inzwischen erfolgreich eingeführt, haben sich bewährt und werden akzeptiert. Weitere Zonen, vor allem in den
Ortsteilen, werden gewünscht und die ödp wird diese Forderungen gerne unterstützen. Ein großes Ärgernis
bleibt die fehlende Geschwindigkeitsbegrenzung an der neuen B8 Umgehung. An keiner Zu- oder Abfahrt entlang der B8, außer bei
Emskirchen, darf der Verkehr ungebremst passieren. Wir fordern auch weiterhin eine Begrenzung auf 80 km/h an den Emskirchener
Einmündungen.
An der “Panzerstraße” bei Rennhofen weigert sich das Straßenverkehrsamt ebenfalls eine Begrenzung einzuführen. Das hohe
Verkehrsaufkommen an den Wochenenden wurde auch nach mehreren Ortsterminen mit dem Straßenverkehrsamt gegen den Wunsch unserer
Verwaltung unverständlicherweise nicht berücksichtigt.
Die Angebotsvielfalt im Kernort von Emskirchen ist für Ortschaften dieser Größe wohl einmalig. Wir alle sollten diese
Lebensqualität nicht nur genießen, sondern durch bewusstes Einkaufsverhalten aktiv erhalten. Wir haben einen sehr
leistungsfähigen Einzelhandel, der sich mit bester Qualität und Phantasie für uns bemüht. Ein Wochenmarkt mit regionalen
Produkten am Sparkassenplatz könnte die Attraktivität unserer Marktgemeinde zusätzlich steigern . Für diese Vielfalt und
Attraktivität werden wir uns auch in Zukunft einsetzen.
Das Seniorenheim am Wiesenweg ist durch seine zentrale Lage geeignet, auch Anlaufstelle und Begegnungsort für uns zu werden.
Nicht nur der tägliche Besuch von Verwandten ist möglich, sondern auch ein Treffpunkt für Gespräche und Kontakte kann
sich dort entwickeln. Nach dem Motto “Leben findet Innen Stadt” sollten wir das geplante Wohnheim an dieser zentralen
Lage diskutieren. Noch ist Zeit, konstruktiv auf das Konzept des Betreibers Einfluß zu nehmen, so dass diese Einrichtung
für uns alle vorteilhaft sein kann. Eine Verlagerung an den Ortsrand würde diese belebende Nutzung deutlich erschweren und
wir hätten die Chance eines Seniorenheimes mit einem neuem Konzept vertan.
Zusammenleben in der Gemeinde
Politik für Kinder, Familien, und Senioren
Die Einwohnerzahlen in Emskirchen stagnieren, Schülerzahlen und Kindergartengruppen werden kleiner. Junge Familien mit
Kindern werden von allen Gemeinden zunehmend umworben, weil jede Gemeinde die Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen
erhalten will. Es wird in Zukunft unsere Aufgabe sein, die Attraktivität genannter Einrichtungen zu verbessern und auszubauen.
Eine konsequente Kinder- und familienfreundliche Gemeindepolitik ist dabei ebenso unumgänglich wie ein breites Angebot für
Senioren. Betreutes Wohnen, Pflegeplätze, erreichbare Einkaufsmöglichkeiten sind zu schaffen bzw. Zu erhalten.
Mittelfristig muß auch ein erweiterter Personennahverkehr diskutiert werden, denn die grenzenlose Mobilität
wird durch steigende Rohöl- und Benzinpreise für viele Bürger nicht mehr bezahlbar sein.
Die Schulen sind unter anderem die zentralen Faktoren unserer Attraktivität für Familien und absolut erhaltenswert. Landesweit
sind durch sinkende Schülerzahen und die Einführung der 6-stufigen Realschule die Hauptschulen in ihrem Bestand bedroht -
auch bei uns! Ziel muß es sein, unsere Hauptschule nicht nur am Wohnort zu halten, sondern sie attraktiv zu erhalten und
wenn möglich neue Wege zu beschreiten. Die gegenwärtige Situation der Schule muß analysiert und ein Entwicklungskonzept,
das sich speziell an den Besonderheiten und Bedürfnissen Emskirchens und seiner Ortsteile orientiert, diskutiert werden.
Weitere Schritte, wie z. B. Ganztagsklassen als Modellversuch wären dann denkbar. In jedem Fall müssen wir jetzt handeln und
die Entwicklung und den Erhalt der Hauptschule aktiv fördern.
Die Förderung des Vereinslebens in Emskirchen und seiner Ortsteile ist ein wesentlicher Bestandteil zur Erhaltung einer
lebendigen Gemeinschaft.
Weitere Programmpunkte in Stichworten:
Die Öffentlichkeit an Entscheidungen besser zu beteiligen ist uns ein Anliegen. Die ödp Fraktion wird, wann immer
möglich, ihre Fraktionssitzungen öffentlich abhalten.
- Die Bürger müssen über wichtige anstehende Entscheidungen vorab informiert werden.
- Die Ergebnisse der Gemeinderatssitzungen sollten möglichst umfassend im Mitteilungsblatt veröffentlicht werden.
- Wir unterstützen den Erhalt der Dorfgemeinschaftshäuser als zentralen Treffpunkt.
- In den Ortsteilen sollen wieder regelmäßig Bürgerversammlungen stattfinden.
- Die Wiederbelebung des Jugendtreffs
- Eine Ferienbetreuung für Kinder in kommunaler Zusammenarbeit ist möglich und sollte von der Gemeinde aktiv
unterstützt werden.
- Mit einem Seniorenbeirat, (z. B. ein Beauftragter des Gemeinderates) als Ansprechpartner.
Die ödp wird auch in Zukunft dafür eintreten, dass wichtige Fragen der Kommunalpolitik auch öffentlich
beraten werden. Wesentliche Grundsatzfragen müssen in öffentlich tagenden Gemeinderatsaus-schüssen behandelt
werden. Der Verwaltungsrat der Gemeindewerke Emskirchen, für die die Gemeinde gesamtschuldnerisch haftet, sollte auch in
Zukunft mit Vertretern aller Fraktionen besetzt sein.
Die Entscheidungsprozesse werden zunehmend komplexer und erfordern die Berücksichtigung vieler Interessengruppen. Nur
durch frühzeitige Einbindung von Sachkompetenz und umfassender Information aller Betroffenen können wichtige
Entscheidungen vorbereitet und ohne unnötigen Zeitverlust umgesetzt werden. Die Information der Fraktionen kann
verbessert werden, wenn die Beschlussvorlagen bereits vor der Sitzung ausgehändigt werden.
Die finanzielle Situation der Gemeinde
Die gemeinsame Haushaltsdisziplin aller Fraktionen, der Verwaltung und nicht zuletzt das Verständnis der Bürgerinnen
und Bürger haben dazu geführt, dass die Verschuldung der Gemeinde erkennbar abnimmt. Durch die enormen
Tilgungsanstrengungen der letzten Jahre sind die Zinsausgaben fast halbiert worden. Es ist auch in den
nächsten Jahren notwendig, die Tilgung verstärkt fortzusetzen, um den Markt wieder handlungsfähig zu machen.
Entscheidend wird es in diesem Jahr sein, die Sonderrücklage der Schuldentilgung zuzuführen, um auslaufende
Kredite zu tilgen. Den guten Einnahmen aus der Gewerbesteuer werden im nächsten Jahr geringere Zuwendungen von
staatlicher Seite folgen, so dass der finanzielle Spielraum eng bleiben wird. Erfreulich, dass die lange, fast
zu lange aufgeschobene Ersatzbeschaffung des neuen Fahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Emskirchens in diesem
Jahr finanziert werden konnte.
Anstehende Investitionen
Für die Flurbereinigung in Mausdorf und Pirkach werden wir die notwendigen Investitionen zusammen mit der
Teilnehmergemeinschaft durchführen.
- Die Straßendecken der Gemeindeverbindungsstraßen sowie die innerörtlichen Straßen von Emskirchen müssen instandgesetzt werden.
- Die sanierungsbedürftigen Brücken in unserer Gemeinde werden für die Sicherheit des Verkehrs erneuert.
- Die Erschließung des Baugebietes am Pavillonweg wird in diesem Jahr beginnen.
- Die Sanierung der Grundschule ist weitgehend abgeschlossen.
Zur Finanzierung dieser und weiterer Maßnahmen sind wir auf den Verkauf der Baugrundstücke angewiesen,
auch um die Kosten für die Erschließungsmaßnahmen dieser Bauplätze zu decken. Der Verkauf von Grundstücken sollte
nicht als Ausverkauf der Gemeinde betrachtet werden, denn die neuen Schulen, Kindergärten, Dorfgemeinschaftshäuser,
Feuerwehrgeräte und Gebäude sind dafür als Gegenwert anzusetzen.
Die genannten Beispiele sollen Ihnen verdeutlichen, dass trotz Schuldentilgung die notwendigen Ausgaben und
Investitionen geleistet wurden, aber neue Projekte derzeit nicht finanzierbar sind.
Harald Kempe
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Infos zu den Kreistags-Wahlen 2008
Unsere Ziele im Landkreis Neustadt/Aisch - Bad Windsheim
- den Ausbau des Wirtschaftsreferats zu einem Zentrum für
Regionales Wirtschaften mit den Bereichen Energie,
Fremdenverkehr, Wirtschaftsförderung, Regionalmarketing und Aus- und Weiterbildung
- Suche nach der besten Sachlösung bei den anstehenden
Themen vor dem Hintergrund, ob dies auch langfristig
trag- fähig ist und dem Gemeinwohl dient
- Abbau unserer Verschuldung
- null Toleranz gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit
- ein sehr gutes öffentliches Personennahverkehrsangebot
- Aus- und Weiterbau eines umweltfreundlichen Radwege-
netzes
- langfristige Sperrung der B8 und B470 für den LKW Durchgangsverkehr
- bessere regionale Selbstversorgung in immer mehr Lebensbereichen
- ein professionelles Energiemanagement und Beratung
vor Ort auch für
Privatpersonen, Wirtschaft und andere Organisationen; besseren Wärmeschutz
an unseren Häusern
- 100% Öko-Strom für unsere Liegenschaften im Landkreis
- ökologisches Denken und Handeln in allen Bereichen mit den Zielen:
Umweltschutz, Artenschutz, Energieeinsparung, Ökologisierung der Landwirtschaft,
Müllvermeidung und Schutz bzw. Neuschaffung naturnaher
Ökosysteme
- Sicherung der personellen Struktur der Jugendarbeit (Jugendpflege, Kreisjugendring,
Personal von Jugendfreizeitzentren)
- Einige Schritte des Weges haben wir bereits zurückgelegt.
Machen wir beharrlich
weiter nach dem ödp-Grundsatz: GLOBAL DENKEN - LOKAL HANDELN
100% Erneuerbare Energien im Landkreis bis spätestens 2030
Der Klimawandel hat bereits spürbar begonnen. Er zer- stört die Lebensgrundlage
vieler Menschen, Tiere und Pflanzen und kostet die Volkswirtschaft ein Vermögen.
Die Importabhängigkeit von fossilen und nuklearen Ener- gien vor allem aus Krisenregionen
nimmt kontinuierlich zu und bedroht die Versorgungssicherheit. Und immer mehr Experten
warnen davor, dass der Höhepunkt der Öl- und Gasförderung weltweit bereits überschritten
ist (Peakoil) und sich jetzt durch die Verknappungssituation die Öl- und Gaspreise weiter
massiv ansteigen werden.
Wir fordern deshalb zusammen mit den Solarinitiativen die Umstellung der Energieversorgung
auf Erneuerbare Energien. Dies ist erreichbar durch einen beschleunigten Ausbau der
Erneuerbaren Energien in Kombination mit entschiedenen Maßnahmen zur Energieeinsparung
und Effizienzsteigerung in der Energieerzeugung, -verteilung, -speicherung und -verbrauch.
Die Vielzahl von Windrädern, Solarstromanlagen, Biogas- anlagen, Holzheizungen, Kleinwasserkraftwerken,
Pflan- zenölfahrzeugen, Radfahrern, Solarwarmwasseranlagen und dem zunehmenden Anbau von
Energiepflanzen in unserem Landkreis belegt, dass das Bewußtsein für die Energieproblematik
da ist. Darauf müssen wir aufbauen. Wir brauchen die Energiewende jetzt.
In Bayern haben 2007 sechs Landkreise angekündigt, bis 2035 zu 100 Prozent energieautonom
sein zu wollen. Warum soll nicht unser Landkreis der erste sein, der es geschafft hat?
Unsere Forderung unter anderem: 3% Einsparung pro Jahr als Vorgabe, um dieses Ziel zu erreichen.
Unsere Vorstellungen zur STRUKTURPOLITIK
Viele ökologische Probleme unserer Zeit sind das Resultat zusammenhangloser, unzureichender Strukturpolitik.
Zentralistische Energiepolitik und die starke räumliche Trennung von Arbeit, Wohnen und Erholung
verur- sachen immense Umweltschäden. Wir setzen uns daher für eine ökologische, vorausschauende
Strukturpolitik ein.
- Wir wollen lebendige und lebenswerte Innenorte, zentrums-
nahe Einkaufs- und
Versorgungsmöglichkeiten und Dorfläden in kleineren Gemeinden
- Wir sind für eine Ausweitung der Direktvermarktung durch den Erzeuger, um
lange und weite Anfahrtswege zu vermeiden
Wir von der ödp setzen uns außerdem ein für ...
- ... mehr Demokratie mehr direkte Demokratie durch Bürger-
und Volksentscheide ähnlich der Schweiz
- ... aktive Bürgergesellschaft durch Beteiligung und Vernet-
zung in verschiedenen Bereichen für
soziale, kulturelle und ökologische Zwecke
- ... Arbeitsplätze schaffen durch ein anderes Steuersystem,
das die gewünschte menschliche Arbeit entlastet,
nicht gewollten Umweltverbrauch belastet
- ... kommunale Familienpolitik durch Stärkung des Bündnis-
ses für Familien, seniorenfreundliche Politik,
bedarfsgerechte Kinderbetreuungseinrichtungen
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Layout: dietmarso - Stand v. 29. Okt. 2007 |